Warum TMPHYSIO
Stoßwelle ist nicht gleich Stoßwelle
Der Unterschied liegt im Protokoll. Wir behandeln nach den aktuellen Empfehlungen der Sportärztezeitung und des internationalen Delphi-Konsens – mit medizinischer Diagnostik vorab, sauber dosierten Impulsen und einem aktiven Reha-Plan dahinter. So entsteht aus „Schmerztherapie" eine echte Heilung.
Diagnostik zuerst
Wir analysieren die Ursache mit Tastbefund, Ultraschall oder MRT-Auswertung – statt blind auf die Schmerzstelle zu drücken.
Evidenzbasiert dosiert
Jede Indikation hat ihr eigenes Protokoll (Impulszahl, Frequenz, Energieflussdichte) – nach aktueller Studienlage.
Aktive Begleittherapie
Heavy Slow Resistance, exzentrisches Training, manuelle Therapie und EMG-Biofeedback machen die Heilung nachhaltig.
Beschwerden & Indikationen
Erkennst du dich hier wieder?
Diese Beschwerdebilder behandeln wir täglich erfolgreich mit fokussierter und radialer Stoßwellentherapie:

Evidenz · sportärztezeitung
Indikationsschwerpunkte mit Studienlage
Wir orientieren uns am internationalen Delphi-Konsens zur ESWT in der Sportmedizin und an den Publikationen führender Autor:innen der sportärztezeitung. Jede Indikation folgt einem definierten, reproduzierbaren Protokoll.
Muskelverletzungen
Faserriss · Bündelriss · Narbenmanagement
ESWT stimuliert Satellitenzellen (myogene Stammzellen), erhöht IGF-1 und HGF und beschleunigt so die Muskelregeneration. In der subakuten Phase (ab Tag 3–5) reduziert sie überschießende Narbenbildung (Myofibrose) und verbessert die Gewebequalität messbar. Morgan et al. (2021) zeigten bei akuten Hamstring-Verletzungen eine signifikant verkürzte Return-to-Play-Zeit unter rESWT.
Protokoll
rESWT · 2.000–3.000 Impulse · 1,5–3 bar · 8–15 Hz · 3–5 Sitzungen im Wochenabstand. Bei Grad II–III ergänzend fokussierte ESWT auf die Narbenzone.
Quelle: Schmitz (LMU München), Morgan et al. 2021, Crupnik et al. 2019
Schambeinentzündung & Knochenmarködem
Osteitis pubis · BMOS · Adduktorenansatz
Die systematische Übersicht (Häußer, Wieber & Catalá-Lehnen, JOSR 2021) belegt eine signifikante MRT-Reduktion des Knochenmarködems sowie deutliche Schmerz- und Funktionsverbesserung. ESWT aktiviert Osteoblasten, BMP-2 und VEGF.
Protokoll
fESWT · 1.500–6.000 Impulse · Energieflussdichte 0,08–0,40 mJ/mm² · 3–6 Sitzungen. Multimodal mit Adduktoren- und Beckenbodentraining.
Quelle: Catalá-Lehnen, Häußer, Wieber, Niedhart, Maier
Tendinopathien
Achilles · Patella · Insertionen
Für Midportion-Achillodynie und Patellaspitzensyndrom liegen RCTs auf Level-I-Evidenz vor. ESWT steigert Tenozytenproliferation und Kollagen-I-Synthese und liefert bessere Langzeitergebnisse als Kortison-Infiltrationen – ohne deren Rupturrisiko.
Protokoll
Patella: rESWT 2.000–3.000 Impulse · 2,5–4 bar · 10–15 Hz · 4–6 Sitzungen. Achilles-Insertion: fESWT 1.500–2.000 Impulse. Kombiniert mit Heavy Slow Resistance bzw. Alfredson-Protokoll.
Quelle: Ott, Hirschmüller, Weisskopf, Weinert
Stressfrakturen & Frühreaktionen
Tibia · Metatarsale · Schambeinast
Fokussierte ESWT aktiviert Kallusbildung und periostale Stammzellen, verkürzt die Heilungszeit und unterstützt einen geordneten Return-to-Sport. Indikation bei reaktivem Knochenödem und intakter Kortikalis.
Protokoll
fESWT direkt auf die Frakturzone · 3–5 Sitzungen · Kombination mit partieller Entlastung. Monitoring per MRT nach 6–8 Wochen.
Quelle: Niedhart, Catalá-Lehnen
Wirkmechanismen
Was die Stoßwelle im Gewebe auslöst
Zellulär
↑ Tenozyten- & Myoblasten-Proliferation, ↑ Kollagen Typ I, Aktivierung mesenchymaler Stammzellen.
Analgetisch
Hemmung von Substanz P, Modulation der neurogenen Entzündung, ↓ COX-2 und NF-κB.
Vaskulär
↑ VEGF-Ausschüttung, Neovaskularisation und verbesserte Mikroperfusion im Zielgewebe.
Ossär
↑ Osteoblasten-Aktivität, ↑ BMP-2, Reduktion intraossärer Drücke bei Knochenmarködem.
Radiale ESWT
Großflächig · oberflächennah
Divergente Druckwellen mit großem Wirkfeld. Mittel der Wahl bei Muskulatur, Triggerpunkten, Faszien und oberflächlichen Sehnenansätzen wie Epicondylitis oder Plantarfasziitis.
Fokussierte ESWT
Punktgenau · in der Tiefe
Energie wird auf einen definierten Tiefenpunkt gebündelt. Indiziert bei Knochenmarködem, Symphysenpathologien, Stressreaktionen und tiefliegenden Insertionstendinopathien.
Ablauf
Vom Befund zum Return-to-Sport
01
Diagnostik
Klinische Untersuchung, Ultraschall- oder MRT-Befundung, Definition der Zielstruktur.
02
Therapie
3–6 ESWT-Sitzungen à 10–15 min im Wochenrhythmus, individuell dosiert.
03
Aktive Begleittherapie
Heavy Slow Resistance, exzentrisches Training, manuelle Therapie und EMG-Biofeedback.
04
Reassessment
Funktionstests und ggf. Bildgebung zur objektiven Verlaufskontrolle.
Expertise & Quellen
Behandeln auf Studienniveau
Thomas Maier ist Gastautor und Referent der sportärztezeitung und Teil eines internationalen Expertenzirkels zur Stoßwellentherapie in der Sportmedizin.
Unsere Protokolle stützen sich u. a. auf den Delphi-Konsens zur ESWT in der Sportmedizin sowie Publikationen von Schmitz (LMU), Catalá-Lehnen, Häußer und Wieber (LANS Medicum), Weisskopf, Hirschmüller, Ott, Niedhart und Maier.
FAQ
