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Achillessehne · Landshut & Buchbach

Achillessehnenschmerzen behandeln in Landshut – Sehne belastbar machenAchillodynie · Insertionstendinopathie · Fersenschmerz · Reha nach Achillessehnenriss

Morgens die ersten Schritte tun weh, beim Anlaufen zieht es, nach dem Sport wird es schlimmer: Eine Achillessehnentendinopathie verschwindet nicht durch Schonung. Sehnen brauchen Belastung – aber die richtige Dosis in der richtigen Reihenfolge. Genau dafür gibt es messbare Protokolle.

15–60 min

Sitzungsdauer

1:1

immer dieselbe Therapeutin/derselbe Therapeut

Messbar

Kraft-, EMG- & Sprungdiagnostik

Landshut & Buchbach

zwei Standorte

Typische Zeichen

  • Anlaufschmerz morgens oder nach längerem Sitzen
  • Druckschmerz und Verdickung der Sehne 2–6 cm über dem Fersenbein
  • Schmerz direkt am Fersenbeinansatz (Insertionstendinopathie)
  • Beschwerden werden beim Aufwärmen kurz besser, danach schlimmer
  • Fehlende Kraft beim einbeinigen Zehenstand oder beim Absprung
  • Nachbehandlung nach Achillessehnenruptur – konservativ oder operiert

Hintergrund

Warum die Sehne streikt

Belastungsspitzen

Neue Schuhe, Tempoläufe, Sprungtraining oder ein plötzlicher Umfangssprung überfordern die Sehne. Die Reaktion kommt oft mit 24–48 Stunden Verzögerung – deshalb ist der Zusammenhang schwer zu erkennen.

Zu wenig Wadenkraft

Wer im einbeinigen Zehenstand weniger als etwa 25 saubere Wiederholungen schafft, hat schlicht zu wenig Kapazität für Laufen und Springen.

Sehne braucht Zug, nicht Ruhe

Vollständige Schonung senkt die Belastbarkeit weiter. Progressive, kontrollierte Belastung ist die Therapie – nicht der Auslöser.

Insertion ist anders

Am Sehnenansatz verschlimmert tiefe Dehnung (Ferse absenken) die Kompression. Hier gelten andere Übungen als bei der Midportion-Tendinopathie – ein häufiger Grund für ausbleibenden Erfolg.

Unser Vorgehen

Dein Sehnen-Aufbau

Wir arbeiten mit klaren Belastungsstufen und Schmerzampel: bis 3–4/10 während der Übung ist erlaubt, wenn es am Folgetag nicht schlechter ist.

Schritt 1 · Befund

Sehnentyp bestimmen

Unterscheidung Midportion vs. Insertion, Wadenkrafttest, Sprungtest, Analyse deiner Trainingsdaten und Schuhe.

Phase 1 · Beruhigen

Schmerz kontrollieren

Isometrische Belastungen, Belastungssteuerung, ggf. Fersenerhöhung, bei hartnäckigen Verläufen Stoßwellentherapie.

Phase 2 · Kraft

Sehne umbauen

Heavy Slow Resistance bzw. Alfredson-Protokoll, langsame schwere Wadenarbeit über 12 Wochen, Kontrolle der Progression.

Phase 3 · Energie

Springen & laufen

Plyometrische Progression, Laufaufbau, sportartspezifische Belastung und Rückfallprävention über ein Erhaltungsprogramm.

Worauf wir uns stützen

  • Exzentrisches bzw. Heavy-Slow-Resistance-Training ist die belegte Erstlinientherapie bei Achillodynie (Alfredson-Protokoll; Beyer et al., AJSM 2015).
  • Radiale Stoßwellentherapie verbessert in Kombination mit Übungstherapie die Ergebnisse bei therapieresistenten Verläufen (Rompe et al.).
  • Die Kapazität im einbeinigen Zehenstand korreliert mit der Rückkehr in Lauf- und Sprungsport.

FAQ

Häufig gestellte Fragen