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CMD & Kieferbeschwerden · Landshut & Buchbach

CMD-Behandlung in Landshut – Kiefer, Kopf & Nacken zusammen denkenCraniomandibuläre Dysfunktion · Kieferknacken · Zähneknirschen · Spannungskopfschmerz

Kieferknacken, morgendliche Verspannung, Kopfschmerz hinter den Augen, Ohrgeräusche oder ein Kiefer, der sich nicht mehr weit öffnen lässt: Bei einer craniomandibulären Dysfunktion (CMD) hängen Kiefergelenk, Kaumuskulatur, Halswirbelsäule und Stress zusammen. Wir behandeln die Kette – nicht nur den knackenden Punkt.

15–60 min

Sitzungsdauer

1:1

immer dieselbe Therapeutin/derselbe Therapeut

Messbar

Kraft-, EMG- & Sprungdiagnostik

Landshut & Buchbach

zwei Standorte

Typische Beschwerden bei CMD

  • Knacken, Reiben oder Blockieren beim Öffnen und Schließen des Mundes
  • Schmerzen im Kiefergelenk, in der Wange oder an der Schläfe
  • Zähneknirschen und Pressen (Bruxismus), morgens „müde" Kaumuskeln
  • Spannungskopfschmerz, Druck hinter den Augen, Schwindelgefühl
  • Ohrgeräusche (Tinnitus) oder Druckgefühl im Ohr ohne HNO-Befund
  • Nacken- und Schulterverspannungen, die immer wiederkommen
  • Eingeschränkte Mundöffnung (unter drei Fingerbreit)

Hintergrund

Was hinter CMD steckt

Muskuläre Überlastung

Pressen und Knirschen belasten Kaumuskulatur und Gelenkscheibe dauerhaft. Die Muskeln reagieren mit Triggerpunkten, die Schmerz in Kopf, Ohr und Zähne projizieren.

Gelenkmechanik

Diskusverlagerung, asymmetrische Bewegungsbahn oder Hypermobilität führen zu Knacken, Blockaden und ungleicher Belastung.

Halswirbelsäule & Haltung

Die oberen Kopfgelenke und das Kiefergelenk teilen sich neuronale Verschaltungen. Eine dauerhafte Bildschirmhaltung verändert die Kieferposition und den Muskeltonus messbar.

Stress & Schlaf

Nächtliches Pressen ist meist stressassoziiert. Ohne Umgang mit Belastung und Schlafqualität bleibt jede lokale Behandlung Symptomarbeit.

Unser Vorgehen

So läuft deine CMD-Behandlung ab

Wir arbeiten eng mit Zahnärztinnen, Kieferorthopäden und HNO ab – Schienentherapie und Physiotherapie greifen ineinander.

Termin 1 · Befund

Ursache statt Verdacht

Ausführlicher Befund: Mundöffnung in Millimetern, Bewegungsbahn, Gelenkgeräusche, Kaumuskulatur, Halswirbelsäule, Screening für Rot-Flaggen und Rückmeldung an die behandelnde Zahnarztpraxis.

Phase 1 · Entlastung

Schmerz runter

Manuelle Therapie am Kiefergelenk (auch intraoral, wenn sinnvoll), Triggerpunktbehandlung von Masseter, Temporalis und Pterygoideus, Mobilisation der oberen HWS.

Phase 2 · Kontrolle

Bewegung neu ordnen

Koordinationsübungen für die Mundöffnung, Zungenruhelage, Atmung, Haltungsarbeit für Nacken und Brustwirbelsäule – als kurzes Heimprogramm für den Alltag.

Phase 3 · Stabilität

Rückfälle vermeiden

Stressmanagement-Strategien im Alltag, Schlaf- und Arbeitsplatzroutinen, Abstimmung mit der Schienentherapie, Kontrolltermine in größeren Abständen.

Worauf wir uns stützen

  • Manuelle Therapie und aktive Übungen sind für temporomandibuläre Beschwerden als wirksame Erstlinien-Maßnahme belegt (Armijo-Olivo et al., Physical Therapy 2016).
  • Die Kombination aus Schienentherapie und Physiotherapie zeigt bessere Ergebnisse als eine Maßnahme allein.
  • Übungstherapie für die obere Halswirbelsäule reduziert Kopfschmerz- und Kieferschmerzintensität in kontrollierten Studien.

FAQ

Häufig gestellte Fragen